Um den Mangel an Pflegepersonal zu kompensieren, wird heute oft auf qualifizierte ausländische Gesundheitsfachkräfte zurückgegriffen: 40 Prozent des neu angestellten Pflegepersonals kommen aus dem Ausland. Alleine 2014 immigrierten 2472 ausländische Pflegefachkräfte in den Schweizer Arbeitsmarkt, der Grossteil davon aus Frankreich (36,9 Prozent) und Deutschland (34,7 Prozent), wie das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) aufzeigt.

Da dieses Potenzial in Zukunft aber nicht ausreicht, um das fehlende inländische Personal zu ersetzen, ist es laut dem Versorgungsbericht unumgänglich, Massnahmen zur Förderung des eigenen beruflichen Nachwuchses zu intensivieren. Schon in den vergangenen Jahren wurde die Ausbildung forciert. Die Abschlüsse im Bereich Pflege und Betreuung nahmen zwischen 2010 und 2014 gesamthaft um 32 Prozent zu. Trotzdem werden bei weitem nicht so viele Fachkräfte ausgebildet, wie es braucht.

 

Anzahl der über 65-Jährigen in der Schweiz, 2015–2045

Wie gravierend der Personalmangel ist, zeigt der im September 2016 veröffentlichte Versorgungsbericht der Gesundheitsdirektorenkonferenz: Er prognostiziert, dass der Bedarf an Pflegepersonal in den nächsten neun Jahren um gut 20 Prozent oder 40’000 Personen steigen wird.

2014 arbeiteten gut 178’000 Personen im Pflegebereich, 2025 werden insgesamt fast 218’000 gebraucht. Besonders die Spitex hat laut dem Bericht einen hohen Bedarfszuwachs: über 11’400 oder 35 Prozent zusätzliche Fachkräfte. Auch der Bedarf der Pflegeheime wird mit 25,7 Prozent stark wachsen. Sie werden in den nächsten Jahren zum grössten Arbeitgeber für Mitarbeitende in Pflege- und Betreuungsberufen.

Grund ist die demografische Entwicklung in der Schweiz. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik machten die über 65-Jährigen im Jahr 2015 18 Prozent der Schweizer Bevölkerung aus. Bis ins Jahr 2045 wird ihre Zahl um über eine Million ansteigen. Mehr als jeder vierte Schweizer (26,4 Prozent) wird dann älter als 65 Jahre sein. Der Anteil an chronisch erkrankten Menschen werde massiv zunehmen, sagt der SBK. Die Lücke zwischen dem Bedarf der Bevölkerung nach professioneller Pflege und dem ausgebildeten Personal klaffe immer weiter auseinander.

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